[et cetera].

von billymilja

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es gseht immer no aues

ganz genau glich us wie denn,

schmöckt no so, louft no so,

tönt no so unperfekt vertrout.

 

aber zwüsche au dene sache, hani

vergässe wo mi

platz isch gsi, grad denn churz

bevori entschlosse ha, eigentlech nümm hie weue z si.

 

i ha mi ganz scheiss zämepackt und mir

ibiudet irgendwo angers sigs de sicher nümm glich,

und fürne sekunde vergässe, dasme

ohni wurzle nümm fiu meh het usser sich.

 

auti gschichte, auti

gsichter, au die

gschichte mit

au dene gsichter.

 

und i sueche glich geng

immer no einisch üsi.

 

i bi zrügg cho und der

blick vom pavillon us isch

immer no der glich, z liecht immer no guudig und

das aues irgendwie glich immer no mis.

 

aber aus hätt sech öppis

unsichtbars zwüsche mi und auem angere gleit,

wo der blick chlei trüebt und t sicht erschwärt,

hani vergässe, wie z läbe hie eigentlech geit.

 

auti gschichte, auti

gsichter, au die

gsichter mit

au dene gschichte.

 

und i sueche glich geng

immer no überau dis.

 

me cha t zit nit mitnäh, das hani lang nid checkt, wiu

geisch furt, blibt sie stoh,

und chunnsch wieder, geit sie dört witer, wose

hesch lo go.

 

i ha immer gmeint, i heig genau

das gha woni ha weue, e stadt mit

unbekannte gschichte, zwar fou okay, aber vilech im

nachhinhein glich nie das, woni würklech hätt brucht.

 

auti gschichte, auti

gsichter, au die

gschichte mit

au dene gsichter.

 

und i sueche glich geng

immer no überau mi.

 

03.01.2020 // 22:48

[et cetera], lat. für ‚und die übrigen (Dinge)‘

© Sibyl Kurz